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Messzeiten

Samstag, 18.30 Uhr (Vorabendmesse)
Sonntag, 10.00 Uhr
(9.00 Uhr hl. Messe
im Sacré Coeur)
Montag, 18.30 Uhr
(anschließend Anbetung)
Dienstag, 15.15 Uhr
(im Sozialzentrum)
Mittwoch, 8.00 Uhr
Donnerstag, 18.30 Uhr
(latein)
Freitag, 18.30 Uhr

Beichtgelegenheit

jeweils ein halbe Stunde vor der Hl. Messe (sonntags und wochentags) bzw. nach Vereinbarung

Gebetszeiten

Rosenkranzgebet täglich eine halbe Stunde vor der Hl. Messe, am Dienstag, um 17.00 Uhr, in der Marienkapelle

Laudes für gewöhnlich täglich (außer Mittwoch) um 7.30 Uhr in der Marienkapelle

Eucharistische Anbetung jeden Montag nach der Abendmesse und jeden Freitag (außer in den Ferien) von 8 bis 18 Uhr in der Marienkapelle

Lage und Erreichbarkeit

Hauptstraße 75A-3021 Pressbaum

Der Palmsonntag und das Triduum Sacrum

Die Liturgie lässt uns das dramatische Geschehen von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu richtiggehend miterleben.

Palmsonntag

Schon am Beginn der Karwoche erinnern wir uns mit der Palmsonntagsprozession an den Einzug Jesu in Jerusalem. In der Heiligen Messe selbst wird dann aber schon die Leidensgeschichte des Herrn in verteilten Rollen gelesen. Das soll uns daran erinnern, wie nahe das begeisterte "Hosianna" dem "Kreuzige ihn!" liegen kann; eine Gewissenserforschung auch für das eigene Glaubensleben.

Gründonnerstag

Am Abend des Gründonnerstag gedenkt die Kirche der Einsetzung der Heiligen Eucharistie. Wir feiern die Messe vom Letzten Abendmahl, bei dem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hat und schon im Hinblick auf seinen Tod am Kreuz das Sakrament eingesetzt hat, mit dem seine Erlösungstat durch Zeit und Raum auf unblutige Weise gegenwärtig gesetzt werden kann. Ab dem Gloria der Messe schweigen alle Glocken und die Orgel. Nach der Liturgie wird aller Schmuck aus der Kirche entfernt. Sogar das Allerheiligste verlässt die Kirche. Dunkelheit erfasst die Welt.

Nach der Liturgie kann man die Bitte Jesu an seine Jünger, mit ihm im Garten von Getsemani zu bleiben und zu beten, erfüllen.

Karfreitag

Der Karfreitag beginnt mit der sogenannten Trauermette. Mit Hymnen, Psalmen, biblischen und Kirchenväterlesungen stimmen wir uns in den Tag ein.

Heiligen Land stammt, wo es bis heute üblich ist, genau den Weg nachzugehen, den Jesus damals mit seinem Kreuz gehen musste.

Am Abend schließlich feiern wir die Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn, einzigartig im Kirchenjahr. Nur heute findet nirgendwo eine Eucharistiefeier statt. Der Priester zieht in vollkommener Stille in die dunkle Kirche ein und wirft sich vor dem Altar nieder. Beim Wortgottesdienst, bei dem die Leidensgeschichte des Johannes wieder in verteilten Rollen gelesen wird, gibt es besonders ausführliche Fürbitten für Kirche und Welt. Die Eucharistiefeier wird durch die Enthüllung des seit dem fünften Fastensonntag verhüllten Kreuzes und dessen Verehrung ersetzt. Nach der Spendung der Kommunion wird das Allerheiligste feierlich zum Heiligen Grab übertragen und dort zur Anbetung ausgesetzt. Es ist möglich, dort bei Jesus zu verweilen.

Karsamstag

Der Karsamstag beginnt wieder mit einer Trauermette.

Den ganzen Tag über gibt es Gelegenheit, das Heilige Grab mit dem ausgesetzten Allerheiligsten zu besuchen.

Ansonsten findet an diesem Tag keine Liturgie statt.

Osternacht

Erst später am Abend beginnt die Osternacht, eine Liturgie geprägt vom Einzug der Osterkerze in die dunkle Kirche. An ihr entzünden die Gläubigen ihre Kerzen. Jesus, das Licht, macht unsere Welt wieder hell. Es folgt ein ausführlicher Wortgottesdienst mit einer Anzahl von heilsgeschichtlich wichtigen Lesungen. Vor der Lesung aus dem Neuen Testament wird das Gloria angestimmt und die Kirche strahlt in voller Beleuchtung auf. Auch die Orgel braust wieder auf. Ein bedeutendes Element der Osternacht ist die Erneuerung der Taufgelübde. Früher war Ostern der einzige Termin, an dem überhaupt Taufen gespendet wurden. Alle beantworten feierlich die Fragen des Priesters und schwören dem Bösen ab, um sich ganz zu Gott zu bekennen. Die feierliche Feier der Eucharistie beschließt die Liturgie.

Ostersonntag

Am Ostersonntag schließlich wird dann noch aus dem Vollen geschöpft und ein möglichst feierliches Hochamt zur Feier der Auferstehung Jesu gefeiert, bei dem für gewöhnlich auch eine besondere Messe der klassischen Musik zur Aufführung kommt.

Wer sich dazu entschließt, möglichst alle Gottesdienste mitzufeiern, wird feststellen dürfen, wie tief einen die Geheinisse unserer Erlösung berühren können. Die katholische Liturgie funktioniert tatsächlich auf unterschiedlichen Ebenen und führt uns tief in die Mysterien unseres Glaubens ein.


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