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Messzeiten

Samstag, 18.30 Uhr (Vorabendmesse)
Sonntag, 10.00 Uhr
(9.00 Uhr hl. Messe
im Sacré Coeur)
Montag, 18.30 Uhr
(anschließend Anbetung)
Dienstag, 15.15 Uhr
(im Sozialzentrum)
Mittwoch, 8.00 Uhr
Donnerstag, 18.30 Uhr
(latein)
Freitag, 18.30 Uhr

Beichtgelegenheit

jeweils ein halbe Stunde vor der Hl. Messe (sonntags und wochentags) bzw. nach Vereinbarung

Gebetszeiten

Rosenkranzgebet täglich eine halbe Stunde vor der Hl. Messe, am Dienstag, um 17.00 Uhr, in der Marienkapelle

Laudes für gewöhnlich täglich (außer Mittwoch) um 7.30 Uhr in der Marienkapelle

Eucharistische Anbetung jeden Montag nach der Abendmesse und jeden Freitag (außer in den Ferien) von 8 bis 18 Uhr in der Marienkapelle

Lage und Erreichbarkeit

Hauptstraße 75A-3021 Pressbaum

Maria Empfängnis und die Einlösung eines Versprechens

Jahr für Jahr bricht wieder die Diskussion darüber aus, ob die Geschäfte am 8. Dezember offen gehalten werden sollen, wie viel Umsatz der Wirtschaft entginge, täte man es nicht u.s.w. Warum ist dieser Tag für uns so wichtig?

Anders als in vielen europäischen Staaten ist Maria Empfängnis bei uns frei. Die Kirche feiert, dass Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an, also schon ab dem Moment, als ihre Mutter Anna sie empfing, frei von jeder Makel der Erbschuld war und auch später niemals eine persönliche Sünde begangen hat. Dieses Dogma hat der selige Papst Pius IX. 1854 verkündet. Dabei erklärte er aber nur feierlich etwas, was die Kirche immer schon geglaubt hat.

Unsere Heimat Österreich ist dafür ein gutes Beispiel. Viele oft schon sehr alte Marienheiligtümer geben beredtes Zeugnis der Liebe und Verehrung für die Gottesmutter. Oft durfte man die Erfahrung machen, dass das Gebet zu Maria Rettung aus höchster Gefahr durch Krieg oder auch anderes bringt. So weihte auch Kaiser Ferdinand III. nach der Abwendung der Angriffe der Schweden 1647 sich selbst, seine Familie, seinen Hof und alle seine Länder der ”ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria” und verpflichtete auch die Professoren der drei damals in den Erblanden bestehenden Universitäten Prag, Wien und Graz zur Ablegung eines Eides auf diese Wahrheit, über zweihundert Jahre vor Verkündigung des Dogmas! Damals wurde der Muttergottes das Versprechen gegeben, den 8. Dezember in Österreich immer als Feiertag zu halten. Um sich daran zu erinnern, wurde am Platz am Hof - und in Folge auch noch an vielen anderen Orten unserer Heimat eine Mariensäule errichtet.

Auch in den folgenden Jahrhunderten haben die Menschen nicht vergessen, wo sie sich wirkungsvolle Hilfe erwarten dürfen; zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg, als es darum ging, dass Österreich seine volle Freiheit wiedererlangt und vor allem die Sowjets bereit sind, das Land zu räumen. Damals sind zehntausende Menschen Rosenkranz betend über den Ring gezogen, Mitglieder der Bundesregierung in der ersten Reihe. Und das Wunder geschah, einzigartig in der Welt! Andere Länder mußten bis 1989 auf ihre Befreiung vom Kommunismus warten oder hoffen heute noch darauf.

Jetzt geht es uns gut, wir sind frei und trotz Wirtschaftskrise herrscht nicht wirklich Not in unserem Land. Sollen wir da auf unser Maria gegebenes Versprechen vergessen?


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