• Aktuell
  • Pfarrleben
  • Geschichte
  • Spezielles
  • Informationen
  • Archiv
  • Kontakt
  • Links

Messzeiten

Samstag, 18.30 Uhr (Vorabendmesse)
Sonntag, 10.00 Uhr
(9.00 Uhr hl. Messe
im Sacré Coeur)
Montag, 18.30 Uhr
(anschließend Anbetung)
Dienstag, 15.15 Uhr
(im Sozialzentrum)
Mittwoch, 8.00 Uhr
Donnerstag, 18.30 Uhr
(latein)
Freitag, 18.30 Uhr

Beichtgelegenheit

jeweils ein halbe Stunde vor der Wochentagsmesse,
Samstag und Sonntag während der Sonntagsmessen
bzw. nach Vereinbarung

Gebetszeiten

Rosenkranzgebet täglich eine halbe Stunde vor der Hl. Messe, am Dienstag, um 17.00 Uhr, in der Marienkapelle

Laudes für gewöhnlich täglich (außer Mittwoch) um 7.30 Uhr in der Marienkapelle

Eucharistische Anbetung jeden Montag nach der Abendmesse und jeden Freitag (außer in den Ferien) von 8 bis 18 Uhr in der Marienkapelle

Lage und Erreichbarkeit

Hauptstraße 75A-3021 Pressbaum

Ostern in Pressbaum

Feiern wir gemeinsam Tod und Auferstehung des Herrn! Hier finden Sie alle Details zu den Liturgien der Karwoche.

 

Palmsonntag, 9. April
10.00 Uhr Palmweihe am Kirchenplatz
anschließend Hl. Messe in der Kirche

Gründonnerstag, 13. April
19.00 Uhr Gründonnerstagsliturgie
anschließend stille Anbetung bis 21.00 Uhr

Karfreitag, 14. April
14.30 Uhr Kreuzweg
anschließend Beichtgelegenheit
19.00 Uhr Karfreitagsliturgie
anschließend Grabwache (Anbetung) bis 21.00 Uhr

Karsamstag, 15. April
9.00 bis 18.00 Uhr Grabwache (Anbetung)
9.00 bis 11.00 Uhr Beichtgelegenheit
21.00 Uhr Osternacht

Ostersonntag, 16. April

10.00 Uhr Hochamt

Ostermontag, 17. April

10.00 Uhr Hl. Messe

 

OSTERFEST
 
Das Osterfest schloss unmittelbar an das jüdische Paschafest an, weil sich die christliche Urgemeinde des Zusammenhanges zwischen Paschafest und Leiden und Auferstehung Jesu Christi bewusst war. Der Termin wurde vom Konzil von Nicäa 325 festgelegt: es sollte immer am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond begangen werden.
Der Name des höchsten christlichen Festes wurde im gesamten galloromanischen Sprachraum von aramäisch und griechisch "Pascha" übernommen, das sich vom hebräischen "Pesach" ableitet. Nur im angelsächsischen und germanischen Raum wurde dieses durch das altenglische Wort "eastron" bzw. althochdeutsche "ôstarun" verdrängt, das auf Osten oder Orient hinzuweisen schien, d.h. die Himmelsrichtung, in der die Sonne aufgeht.
Schon in alter Zeit taufte man in der Osternacht die Katechumenen, die - nach Westen gewandt - dem Bösen abschwören und - nach Osten gewandt - das Glaubensbekenntnis sprechen mussten. Ihre weißen Taufkleider (Albae) behielten sie noch die ganze folgende Woche bei den täglichen Gottesdiensten an ("hebdomada in albis - Woche in weißen Kleidern"). Mit dem weißen Sonntag endet die Osteroktav, d.h. die österliche Festwoche.
  
PALMWEIHELITURGIE

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, auch "Heilige Woche" genannt. An diesem Tag gedenkt man des Einzugs Jesu in Jerusalem, aber auch schon Seiner Passion.
Der Name dieses Festtages rührt von den Palmen her, die die Menschen von Jerusalem beim Einzug Jesu in ihre Stadt geschwenkt haben. Die Palme galt seit dem Altertum als Zeichen des (ewigen) Lebens, der Hoffnung und des Sieges. Bei uns werden die Palmzweige durch "Palmkatzerl" ersetzt.
In der hl. Messe wird dann die Leidensgeschichte gelesen. Die Liturgie lehrt uns, wie nah oft das "Hosanna" beim "Kreuzige ihn!" liegen kann.
  
LITURGIE VOM LETZTEN ABENDMAHL 

Die Tatsache, dass die drei Tage bis zum Ostersonntag immer schon als "Triduum sacrum", als Einheit aus Opfertod, Grabesruhe und Auferstehung verstanden wurden, führte dazu, dass man in der alten Zeit die aus der Gemeinschaft der Gläubigen Ausgeschlossenen nicht erst zu Ostern , sondern bereits am Gründonnerstag wieder aufnahm. - sie sollten diese Einheit als wieder gewonnene Mitglieder der Gemeinschaft voll mitfeiern können.
Sowohl das Letzte Abendmahl Jesu als auch die Fußwaschung sind ein deutliches Zeichen Seiner dienenden und hingebenden Liebe. Die dankbare Erinnerung an die Einsetzung der Eucharistie äußert sich im mächtigen Läuten aller Glocken zum Gloria, die dann, so wie die Orgel, bis zum Gloria der Osternacht schweigen ("Fasten der Ohren")
In der Liturgie kann der Zelebrant zwölf Männern die Füße waschen. Wer groß sein will, soll der Diener aller sein, wie Jesus es uns vorlebt.
  
KREUZWEG

Das Nachgehen der "Via dolorosa" zu Jerusalem mit ihren 14 Stationen entsprach einem Grundgedanken franziskanischer Spiritualität, nämlich "den Fußspuren des Herrn nachgehen". Die Gläubigen sollten ihren Fuß gleichsam Schritt für Schritt auf den Weg des Lebens Jesu Christi setzen und mit Ihm leben und leiden, und dieser sollte ihnen als Führer auf dem Weg zu Gott vorangehen.
Für Menschen, die nicht nach Jerusalem pilgern konnten, wurden seit dem Spätmittelalter Kreuzwege in aller Welt geschaffen. Ihre Bilder zeigen Ereignisse des Leidens Christi. Sie werden "Stationen" genannt, weil die Betenden davor stehen bleiben und sich das Thema des Bildes im Gebet vergegenwärtigen.
In Pressbaum beginnt der Kreuzweg am Karfreitag deshalb um 14.30 Uhr, damit man zur Todesstunde Jesu bei der 12. Station verweilen kann.
  
LITURGIE VOM LEIDEN UND STERBEN UNSERES HERRN JESU CHRISTI

Die Karfreitagsliturgie setzt sich aus drei Haupteilen zusammen, dem Wortgottesdienst, der Kreuzverehrung und der Kommunionfeier. Die Farbe des Messgewandes des Priesters ist rot, um den österlichen Charakter des Festes zu betonen. Auch ist rot die Farbe der Martyrer.
Am Karfreitag wird ausnahmslos nirgendwo das hl. Messopfer dargebracht. Die Verehrung des blutigen Opfers Jesu am Kreuz ersetzt die unblutige Gegenwärtigsetzung in der hl. Messe.
  
ANBETUNG BEIM HEILIGEN GRAB 

Im 10. Jahrhundert entstand (vor allem in England) die Sitte, nach der Kreuzverehrung des Karfreitags den abgelösten Corpus in ein Tuch zu hüllen und in ein symbolisches Grab zu legen. Nachbildungen der Grabkapelle von Jerusalem sowie Heilige Gräber, in denen die eucharistischen Gaben, ein Kreuz oder eine Nachbildung des Körpers Jesu niedergelegt wurden, verbreiteten sich überall.
  
OSTERNACHT


Die liturgische Feier entfaltet sich in vier Elementen: der Lichtfeier, dem Wortgottesdienst, der Tauffeier und der Eucharistiefeier.
Die Lichtfeier beginnt mit einem vor der Kirche entzündeten Holzfeuer. An diesem Feuer wird die Osterkerze entzündet, die den aus der Todesnacht auferweckten Christus symbolisiert. Zuvor zeichnet der Priester auf sie noch ein Kreuz, Alpha und Omega (den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets) als Zeichen für Anfang und Ende, Zeit und Ewigkeit, sowie die einzelnen Ziffern der Jahreszahl zwischen die Kreuzesbalken. In deren Eckpunkt und im Schnittpunkt fügt er in Erinnerung an die Wunden Jesu fünf Weihrauchkörner ein.
Die Prozession mit der brennenden Osterkerze in die dunkle Kirche erinnert an die Feuersäule, die einst den Israeliten den Weg in die Freiheit wies, und an das Jesuswort "Ich bin das Licht der Welt". Von ihr verteilt sich das Licht dann auf die Kerzen aller Mitfeiernden. Es folgt das Osterlob ("Exultet"), das in dichterischen Worten die Erlösungstat Christi und seine Auferstehung besingt.
Der Wortgottesdienst kennt bis zu neun Lesungen, sieben aus dem alten, zwei aus dem Neuen Testament. Nach der letzten alttestamentlichen Lesung wird das Gloria gesungen und es ertönt nach der langen Fastenzeit wieder das Halleluja. Glocken und Orgel tragen das ihre zur Feststimmung bei.
Die Tauffeier: In alter Zeit war die Osternacht der große Tauftag, auf den sich die Täuflinge in der langen Fastenzeit und schon vorher intensiv vorbereitet hatten. Heute wird auch bei uns wieder häufiger in der Osternacht die Taufe gespendet. Aber auch wenn es keine Tauffeier gibt, wird das Taufwasser gesegnet und das Taufversprechen von allen Gläubigen erneuert. Dass die Gemeinde dabei mit Wasser besprengt wird, ist eine alte Form der Tauferinnerung.
Die Eucharistiefeier ist der Höhepunkt der Osternacht. In ihr lädt der auferstandene Herr seine Gemeinde zum österlichen Mahl als Vorwegnahme der ewigen Herrlichkeit ein.
Im Anschluss an die Osternacht wird an vielen Orten der alte Brauch der Auferstehungsprozession gepflegt. Feierlich trägt der Priester Christus in der Monstranz durch oder auch um die Kirche und setzt Ihn zur Anbetung aus.


© 2017 Pfarre Pressbaum | Impressum