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Messzeiten

Samstag, 18.30 Uhr (Vorabendmesse)
Sonntag, 10.00 Uhr
(9.30 Uhr hl. Messe
im Sacré Coeur)
19.00 Uhr (in der a.o. Form)
Montag, 18.30 Uhr
(anschließend Anbetung)
Dienstag, 15.00 Uhr
(im Sozialzentrum)
Mittwoch, 8.00 Uhr
Donnerstag, 18.30 Uhr
(latein)
Freitag, 18.30 Uhr

Beichtgelegenheit

jeweils ein halbe Stunde vor der Hl. Messe (sonntags und wochentags) bzw. nach Vereinbarung

Gebetszeiten

Rosenkranzgebet täglich eine halbe Stunde vor der Hl. Messe, am Dienstag, um 17.00 Uhr, in der Marienkapelle

Laudes für gewöhnlich täglich (außer Mittwoch) um 7.30 Uhr in der Marienkapelle

Eucharistische Anbetung jeden Montag nach der Abendmesse und jeden Freitag (außer in den Ferien) von 8 bis 18 Uhr in der Marienkapelle

Lage und Erreichbarkeit

Hauptstraße 75A-3021 Pressbaum

Pressbaumer Waldkreuzweg

Eine Möglichkeit, den Kreuzweg zu beten, auch wenn man es nicht gemeinsam in der Kirche tun kann.

Anfangen kann man am Beginn der Forststraße "Saubach" in der Klostergasse.

Der Kreuzweg im Wald verwendet Orte, die einem begegnen und zum Betrachten der Ereignisse der Passion einladen können.

Falls man einmal einen der angeführten Orte nicht finden sollte, einfach etwas Ähnliches als Ersatz nehmen!

Die Stationen erstrecken sich über etwa 2,5 km, und liegen jeweils ungefähr 100 m voneinander entfernt.

Eröffnung

Herr Jesus, wird sind hier, um dich auf deinem Kreuzweg zu begleiten. Wir wollen uns hineinfühlen in das, was du für uns durchgemacht hast. Wir wollen dich mit unserem Gebet und unserer Liebe unterstützen, wenn du dein Kreuz trägst für das Heil der Welt. Wir wollen teilnehmen am großen Werk der Erlösung.

1. Station – Jesus wird zum Tode verurteilt

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Ein Baumstumpf steht noch da. Was viele Jahre gewachsen ist, wurde abgeschnitten.

Jesus steht vor Pilatus. Der weiß, dass Jesus ohne Schuld ist, und trotzdem verurteilt er ihn - aus Menschenfurcht. Pilatus bemüht sich nicht, die Wahrheit zu erkennen, Jesus zu erkennen.

Welche Anstrengungen unternehme ich, um Erkenntnis zu erlangen, um Jesus kennen zu lernen? Beschäftige ich mich mit dem Glauben? Versuche ich, mich mit den Wahrheiten, die mir die katholische Lehre vermittelt, zu erfassen? Nehme ich mir Zeit, dem Herrn im Gebet zu begegnen?

Vater, in deinem Sohn hast du dich selbst ganz geoffenbart. Schenke uns die Freude, immer tiefer in dein göttliches Geheimnis einzudringen! Wir wollen teilnehmen an deinem Leben unendlicher Liebe.

Herr Jesus Christus, du wurdest zu Unrecht zum Tode verurteilt. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

2. Station – Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Die Markierung bezeichnet den Weg, der zu gehen ist. Aber wohin wird dieser Weg führen?

Jesus nimmt das Kreuz jetzt auf seine Schultern. Der Herr weiß, was ihm bevorsteht, welche Schmerzen, welche Verachtung und Hass ihn erwarten. In der Nacht zuvor hat er deshalb Blut geschwitzt.

Wie gehe ich um mit der Ungewissheit, mit der Angst vor dem, was kommen mag? Lasse ich mich in meine Verzweiflung hineinfallen, oder bin ich bereit wie Jesus hinzufassen, wenn es darum geht, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen?

Jesus, aus Liebe zu uns, hast du dein Kreuz mutig auf dich genommen. Sei uns nahe, wenn wir Leid zu ertragen haben. Schenke uns die Gnade, im Kreuz nicht nur eine Last zu sehen, sondern auch zu verstehen, wie wir damit zum Heil der Welt beitragen können!

Herr Jesus Christus, du hast die Last des Kreuzes auf dich geladen. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

3. Station – Jesus fällt das erste Mal unter dem Kreuz

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Das Holz liegt am Boden, hingeworfen, um weggebracht zu werden. Was soll damit geschehen?

Schon gleich am Beginn des Weges stürzt der Herr zu Boden. Geschwächt von der durchwachten Nacht voller Angst und Verlassenheit, nach der brutalen Geißelung und der Quälereien durch die Soldaten fehlt Jesus die Kraft.

Wie gehe ich mit dem Scheitern um? Sehe ich nur meine eigene Schwäche oder wächst gerade in Momenten des Nicht-Könnens mein Vertrauen in die Kraft Gottes? Glaube ich daran, gerade in diesen Momenten besonders eng mit dem Herrn verbunden zu sein?

Jesus, du bist Mensch und Gott. Auch wenn du in deiner menschlichen Schwachheit fällst, zeigst du uns darin deine göttliche Vollkommenheit. Schenke uns die Gnade, alles Scheitern unseres Lebens in Liebe zu ertragen!

Herr Jesus Christus, du bist auch im Hinfallen ein Vorbild. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

4. Station – Jesus begegnet seiner Mutter

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Der Teich ist ein Reservoir von Wasser, dem Element des Lebens.

Am Weg, den Jesus zu gehen hat, steht nun seine Mutter Maria, die ihm hier auf Erden das Leben geschenkt hat. Auch jetzt weiß der Herr sich ihrer Liebe sicher, der Liebe einer Mutter, die unerschöpflich ist, die niemals endet.

Wie schaut es mit meiner Liebe zum Herrn aus? Liebe ich ihn ohne Bedingungen, oder gibt es Grenzen? Liebe ich auch dann, wenn es schwerfällt, wenn ich selbst verletzt bin oder enttäuscht? Bleibe ich treu, wenn ich selbst müde und erschöpft bin?

Herr Jesus Christus, du hast die Liebe deiner Mutter angenommen. Dir war ihre Hingabe echte Hilfe bei der Erlösung der Welt. Schenke auch uns die Gnade, dir immer treu zu bleiben, niemals auf dich zu vergessen!

Jesus, die Liebe Mariens hat dir Kraft gegeben. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

5. Station – Simon von Cyrene hilft Jesus, das Kreuz tragen

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Wenn man länger unterwegs ist, lädt eine Bank zum Ausruhen ein.

Für alle ist offenkundig, dass die Kräfte Jesu nicht ausreichen werden, sein Kreuz selbst bis hinauf nach Golgotha zu tragen. Da zwingen die Soldaten einen Mann, Simon von Cyrene, dem Herrn zu helfen.

Ist mir überhaupt bewusst, dass Jesus auch meine Hilfe brauchen könnte? Wie oft ist mein Gebet ausschließlich voll von meinen Bitten an den Herrn? Will ich überhaupt wissen, was ich für Jesus tun könnte; und wenn es mir bewusst ist, tue ich es freien Herzens, oder muss auch ich dazu gezwungen werden?

Herr Jesus Christus, die erzwungene Hilfe des Bauern, der gerade des Weges gekommen ist, war nicht vollkommen. Aber du hast sie trotzdem angenommen. Schenke uns die Gnade, aufmerksam zu sein und voll Freude die Möglichkeiten zu nutzen, die sich uns bieten, dir beizustehen!

Jesus, die Hilfe des Simon von Cyrene hat dir in deinem Leid ein wenig Ruhe verschafft. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

6. Station – Veronika reicht Jesus ein Schweißtuch

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Ein einzelner Baum, ganz klein und ganz schwach. Was hat der für eine Bedeutung?

Inmitten der johlenden Masse findet sich eine einzelne Frau. Veronika will Jesus beistehen. Mutig legt sie durch ihre liebevolle Tat Zeugnis für ihren Glauben an Jesus ab. Mit ihrem Tuch trocknet sie ihm den Schweiß vom Gesicht. Jeder darf sehen, dass sie eine Jüngerin ist.

Wie weit würde ich gehen in meinem Bekenntnis zu Christus? Stehe ich auch zu ihm, wenn es mir Spott einbringt? Auch dann, wenn ich dadurch Nachteile hätte? Und wenn es zur Folge hätte, dass ich mich sogar in Gefahr begäbe? Wie stark ist meine Treue zu Jesus?

Herr Jesus Christus, was Veronika getan hat, war dir eine echte Hilfe, wirklich Trost in deinem Leiden. Schenke uns die Gnade, zu dir zu stehen, ob gelegen oder ungelegen, ob wir dafür gelobt werden oder nicht!

Jesus, dein Angesicht wurde im Tuch der Veronika sichtbar. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

7. Station – Jesus fällt das zweite Mal unter dem Kreuz

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Hier liegen einzelne Äste, das, was man nicht mehr brauchen kann.

Erneut verlassen Jesus die Kräfte. Womöglich hat sich Simon, sobald es ihm möglich war, wieder verdrückt. Jetzt bricht der Herr erneut - womöglich unter dem Spott der Menschen - unter dem Kreuz zusammen. Die Menschen erkennen nicht, welchen Wert all das haben kann.

Wie bewerten wir die Dinge unseres Lebens? Achten wir nur das, was auch Anerkennung bringt? Halten wir nur das für wichtig, was in der Welt groß und wertvoll ist?

Jesus, in deinen Augen zählt anderes als was der Zeitgeist wichtig nimmt. Schenke uns die Gnade deines Blickes auf unser Leben, dass wir erkennen können, was dem Heil wirklich dient!

Jesus, du warst bereit, auch Schwäche zuzulassen und auch dadurch hast du uns geheilt. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

8. Station – Jesus tröstet die weinenden Frauen

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Ein Haufen von vielen, vielen kleinen Ästen, die hier aufgeschichtet sind.

Am Weg stehen Frauen, die laut klagen. Jesus beschäftigt sich - mitten im eigenen Leid - mit ihren Sorgen und Nöten. Er, der auf dem Weg zu seiner Kreuzigung ist, ist es, der sie voll Mitleid tröstet.

Wie sehr stehen uns unsere eigenen Befindlichkeiten oft im Weg, wenn es doch darum ginge, für andere da zu sein? Fühlen wir uns nur allzu schnell entschuldigt, uns anderer anzunehmen, wenn es uns selbst einmal nicht so gut gehen sollte?

Jesus, du hast immer ein Herz für alle Menschen. Schenke uns die Gnade der Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der Menschen rund um uns, damit wir auch dir in ihnen dienen können!

Herr Jesus Christus, für deine Liebe ist keines unserer Probleme zu klein, als dass du es nicht beachten würdest. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

9. Station – Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Ein Holzstoß, bereit zum Abtransport.

Jesus ist am Kreuzigungshügel angelangt und bricht nun endgültig zusammen. Nun ist er dort angekommen, wo er den furchtbarsten Tod erleiden soll. Er kann nichts mehr tun. Er ist am Ende. Wie soll er jetzt noch etwas wirken für das Heil der Welt?

Wie sehr glauben wir, dass der Erfolg alleine von unserem Tun, von unserem Können und von unserer Kraft abhängt? Übersehen wir, welches Beispiel der Herr uns selbst gibt? Er wirkt unser Heil auch durch seine Ohnmacht, sein Nicht-mehr-können.

Jesus, deine Liebe zeigt sich auch darin, dass du bis zum Ende deiner Kräfte gegangen bist. Schenke uns deine Hingabe, die bereit ist, alles zu schenken!

Herr Jesus Christus, auch in deiner Erschöpfung bist du unser Vorbild. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

10. Station – Jesus wird seiner Kleider beraubt

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Ein Stein am Wegesrand, ganz bloß und scheinbar ohne Wert.

Alle Kleider nimmt man dem Herrn jetzt ab. Die Nacktheit ist Teil der Strafe. Dem Verurteilten soll nun auch noch jede Würde genommen werden. Er soll den Blicken aller preisgegeben werden, völlig schutzlos.

Wie bedeutsam ist es uns, wie wir vor anderen dastehen? Wie empfindlich reagieren wir, wenn jemand unseren Stolz kränkt? Ist es uns genauso wichtig, wie Gott uns sieht? Ist nicht er alleine es, dessen Urteil zählt?

Jesus, wenn wir auf dich schauen, dann dürfen wir den Menschen in seiner ganzen Schönheit erkennen. Schenke uns die Gnade, alleine das zu suchen, was den Vater im Himmel verherrlicht!

Herr Jesus Christus, aus Liebe zu uns hast du dir sogar das letzte nehmen lassen. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

11. Station – Jesus wird ans Kreuz genagelt

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Jahrzehnte ragten diese Bäume in den Himmel. Jetzt liegen sie am Boden.

Jesus wird am Kreuz fixiert, damit er, wenn es aufgerichtet wird, daran den langsamen Tod des Erstickens erleidet. Das Annageln, das jetzt mit roher Gewalt geschieht, ist eine zusätzliche Qual, die dem Herrn zugefügt wird.

Wenn wir nicht auskönnen aus den Problemen, die uns quälen, wenn wir gebunden sind an Aufgaben, die wir nicht erfüllen wollen, wenn wir entliehen wollen vor den Dingen, die uns unangenehm sind, denken wir dann an Jesus, der sich für uns ans Kreuz nageln ließ?

Jesus, du hast gesagt, dass du alle an dich ziehen wirst, wenn du von der Erde erhöht bist. Schenke uns die Gnade, die Lasten unseres Lebens in Liebe zu ertragen und so zu ergänzen, was an deinen Leiden noch fehlt!

Herr Jesus Christus, du hast das Holz des Kreuzes für uns zum Mittel des Heils gemacht. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

12. Station – Jesus stirbt am Kreuz

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Eine Wegkreuzung. Hier entscheidet man sich, in welche Richtung man geht.

Der Herr stirbt am Kreuz. In all den körperlichen Leiden, in seiner Verlassenheit, unter dem Hass und der Verachtung der Menschen hört Jesus nicht auf zu lieben. Seine bedingungslose Hingabe ist nicht abhängig davon, ob wir es verdienen.

Schaffen wir es, auch die die zu lieben, die uns verachten, für die zu beten, die uns verfolgen? Gelingt es uns, die Liebe stärker sein zu lassen als alles Böse? So findet die Erlösung der Welt statt.

Jesus, wenn wir meinen, es nicht zu schaffen, so zu sein wie du, dann schenke uns deine Gnade! Liebe du in uns, sodass andere auch durch uns erleben können, wie du bist!

Herr Jesus Christus, du hast uns durch deinen Tod am Kreuz erlöst. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über unsere Welt!

13. Station – Der Leichnam Jesu wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter Maria gelegt

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Baumstämme liegen da. Sie können nicht weiter wachsen.

Nachdem der Herr gestorben ist, wird sein toter Leib vom Kreuz abgenommen und seiner Mutter in den Schoß gelegt. Sie, die ihn empfangen und auf die Welt gebracht hat, beweint nun ihren toten Sohn. Jetzt scheint alles aus zu sein.

Wie gehen wir mit Situationen um, in denen es keine Hoffnung mehr zu geben scheint? Sehen wir immer nur das Innerweltliche oder gelingt es uns, den Blick zu heben und wahrzunehmen, was in Ewigkeit bleibt?

Maria, Mutter Gottes, du hast erlebt, was Trauer bedeutet. Ein Schwert hat deine Seele durchbohrt. Sei bei uns, wenn wir verzweifelt sind, nimm uns an der Hand und erbitte uns vom Herrn die Gnaden der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe!

Herr Jesus Christus, für unser Heil bist du hinabgestiegen in das Reich des Todes. Wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

14. Station – Der Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt

Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

Denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

Eine Lichtung, die entstanden ist, weil hier alle Bäume gefällt worden sind.

Menschen, die Jesus lieben, wollen nun für eine würdige Bestattung sorgen. Sie rollen den Stein vor den Eingang des Grabes. Das hat etwas Endgültiges. Erwartet hier noch jemand die Auferstehung, die der Herr doch verheißen hat?

Glauben wir in unserem Leben an die Kraft Gottes? Glauben wir daran, dass Gott heilen kann? Glauben wir daran, dass der Herr alles zum Guten wenden kann, auch wenn menschliches Denken es nicht mehr erwartet?

Vater im Himmel, wenn wir uns verlassen fühlen, dann schenke uns die Gnade der Zuversicht, und lehre uns, damit zu rechnen, dass du mächtig bist, wir uns alles von dir erwarten dürfen!

Herr Jesus Christus, wir wollen auch die Trauer über deinen Tod nachempfinden. Aber wir bitten dich:

Erbarme dich über uns und über die ganze Welt!

Abschluss

Herr Jesus Christus, wir sind deinen Kreuzweg mitgegangen. Gib, dass das dazu beiträgt, dass wir auch in unserem Alltag deine Gegenwart niemals vergessen. Wir wollen gerade in dem, was wir zu leiden haben, mit dir verbunden sein. Gib, dass es uns gelingt – so wie du es uns gezeigt hast – die Liebe stärker sein zu lassen als alles Leid und alles Böse! Gib, dass es uns gelingt, deine Jünger zu sein! Darum bitten wir dich, der du lebst und herrschest jetzt und in Ewigkeit. Amen.


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